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In einem Informationsblatt fand ich den Hinweis auf folgenden Artikel:
http://www.presseportal.de/pm/37587/2239258/hunger-hunger-hunger-die-unfreiwillige-fruehjahrsdiaet-d...
Was meinen die Naturfreunde im Club Sonus dazu ?
Gruß
Hanspeter
Hallo Sabine,
es freut mich sehr von Dir wieder zu lesen und zusätzlich noch ein hübsches Bild zu sehen. Bei der Ansicht fiel mir ein Aufsatz ein, den ich einmal unter dem Stichwort "Stilblüten in Schulaufsätzen" las: ,,Im Frühjahr pflügte der Bauer seinen Acker. Die Vögel flogen hinterher und pickten ihm die Würmer aus der Furche".
Gruß
Hanspeter
Hallo Hanspeter
den von Dir ursprünglich geposteten Bericht kann ich wegen der "larmoyanten" Schreibe nicht wirklich verstehen.(Das Tränen-Drüsen-Drücken ist mir sowas von zuwider).
Das "Durchfüttern" ist m.E. kein Problem - die Tierchen sind in der Regel sehr anpassungsfähig - und im Gegensatz zur ländlichen "Plage" von Jens sind hier in Zürich Spatzen sehr selten.
Rund um meine Wohnung (nicht: EFH) habe ich festgestellt, dass die "Diversität" der Vogelarten in den letzten 10 Jahren zugenommen hat.
Lg, Erwin
Hallo Erwin,
wende Dich doch bitte direkt an die Verfasserin des Artikels, ich lieferte im ursprünglichen Text nur den Hinweis darauf. Was an diesem Artikel etwa weinerlich oder gar Mitleid erregend sein soll verstehe ich wiederum nicht. Aber das macht ja nichts.
Gruß
Hanspeter
Hallo Hanspeter,
was an deiner Argumentation weinerlich sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Und warum sollten wir uns mit solchen Qualifikationen beleidigen. Wir haben nun mal eine um uns herum durch uns selbst in Frage gestellte Tierwelt ( hier Vögel ) und da solten wir helfend eingreifen. Ich habe hier in am Stadtrand von Düsseldorf noch ein reichhaltiges Biothop. und trotzdem sehe ich den Einfluß unserer Bautätigkeiten und meine, da könnte ich ein wenig gegensteuern - was das Verschwinden der Tier- und Vogelwelt angeht. (Auch , wenn mich mich das altersmäßig persönlich eigentlich garnicht mehr tangiert) Und da etwa mit "survival of the fittest" zu argumentieren, ist wirklich nicht mehr angebracht.
Dank für dein Engagement, Hanspeter!
Gruß
Harald
Hallo Hanspeter
Vogelfütterung ganzjährig ist hier bei mir zuhause auch ein Diskussionsthema.
Ich bin für ganzjährige Fütterung und mein Mann sagt im Frühjahr ist Schluß.
Meine Argumente :
Durch Unkrautvernichter sind in den letzten Jahren viele Kräuter verschwunden, sprich Saat oder Körner.
Einseitige Feldbewirtschaftung, Mais Mais Mais
Im Frühjahr gibt es noch nicht so viele Insekten.
Das Zufüttern erleichtert den Vögeln die Aufzucht.
Durch den Autoverkehr sterben tonnenweise Insekten ( Sommer, Scheinwerfer, alles voll Insekten)
u.s.w.
Das größte Problem ist der Mensch selber.
Durch sein Eingreifen wird der natürliche Ablauf gestört.
Ich versuche den natürlichen Ablauf zu unterstützen. Es gibt bei mir Brennessel im Garten, ich füttere Ambrosia freies Futter, im Garten stehen heimische kultivierte Pflanzen. u.s.w.
Nicht zu vergessen : invasive Pflanzenarten und Tiere
am bekanntesten der Riesenbärenklau oder Herkulesstaude
oder das graue Eichhörnchen{font:Arial0225}{size:1px}{color:#231f20}{{color}{size}{font}
Ansonsten stimme ich Jens zu.
Besonders im Fall der Fütterung von Wasservögel. Wenn das Gewässer durch das Futter kippt, ist den Vögeln auch nicht geholfen.
Liebe Grüße
Helga
P.S.
Falls es interessiert :
http://www.zooplus.de/shop/vogel/vogelfutter/wildvogelfutter/230762
und wenn jemand etwas noch besseres kennt, würde ich mich über die Information sehr freuen.
Hallo Hanspeter
Vogelfütterung ganzjährig ist hier bei mir zuhause auch ein Diskussionsthema.
Ich bin für ganzjährige Fütterung und mein Mann sagt im Frühjahr ist Schluß.
Meine Argumente :
Durch Unkrautvernichter sind in den letzten Jahren viele Kräuter verschwunden, sprich Saat oder Körner.
Einseitige Feldbewirtschaftung, Mais Mais Mais
Im Frühjahr gibt es noch nicht so viele Insekten.
Das Zufüttern erleichtert den Vögeln die Aufzucht.
Durch den Autoverkehr sterben tonnenweise Insekten ( Sommer, Scheinwerfer, alles voll Insekten)
u.s.w.
Das größte Problem ist der Mensch selber.
Durch sein Eingreifen wird der natürliche Ablauf gestört.
Ich versuche den natürlichen Ablauf zu unterstützen. Es gibt bei mir Brennessel im Garten, ich füttere Ambrosia freies Futter, im Garten stehen heimische kultivierte Pflanzen. u.s.w.
Nicht zu vergessen : invasive Pflanzenarten und Tiere
am bekanntesten der Riesenbärenklau oder Herkulesstaude
oder das graue Eichhörnchen{font:Arial0225}{size:1px}{color:#231f20}{{color}{size}{font}
Ansonsten stimme ich Jens zu.
Besonders im Fall der Fütterung von Wasservögel. Wenn das Gewässer durch das Futter kippt, ist den Vögeln auch nicht geholfen.
Liebe Grüße
Helga
P.S.
Falls es interessiert :
http://www.zooplus.de/shop/vogel/vogelfutter/wildvogelfutter/230762
und wenn jemand etwas noch besseres kennt, würde ich mich über die Information sehr freuen.
Bravo Helga,
Du hast da meines Erachtens die beste Einstellung, von allen bisherigen Beiträgen zu dem Thema.
Die Futterknappheit ist gar nicht so schlimm, wie viele das beschreiben. Mich mutet dieser Bericht an, als wenn er von der Tierfutter-Mafia initiiert wäre. Alle Lebewesen holen sich ihre Lebensmittel da, wo sie am bequemsten zu bekommen sind. Ob sie bekömmlich sind, oder nicht, spielt dabei leider nicht die Hauptrolle. Da steht "Homo Sapiens" als gutes Beispiel
Das größere Problem ist, dass besagter Homo die Lebensräume der Flora und Fauna gerade in seiner unmittelbaren Umgebung derart (zer)stört, dass der Artenreichtum immer mehr verarmt. Durch die intensive Nutzung, durch den Einsatz von Pestiziden, Herbiziden und dergleichen entziehen wir der Natur die Grundlage.
Ich bin überzeugt, dass die Mehrzahl der Naturfreunde gar nicht weiß, was z.B. eine Meise ihren Jungen füttert, und daher sind die meisten Fütterungen zwar gut gemeint, aber unsachgemäß. Körnerfutter ist nur für erwachsene Vögel. Die meisten Jungtiere werden mit Eiweiss (Insekten) gefüttert. Und davon ist in den Frühlingsmonaten ab März mehr als genug vorhanden. Zumal in ländlichen Gegenden mit Obstbäumen, oder mit Auwäldern, aber auch Brachflächen.
Ein anderer Aspekt ist folgender: Fischer und Jäger wissen, wie man Beutetiere anlockt: Anfüttern heißt der Fachausdruck. Auch uns Fotografen könnte diese Technik helfen, mehr "Beute" zu machen. Schön finde ich, dass unsere Beute nicht in der Pfanne endet.
Wir würden viel mehr für unsere gefiederten Freunde tun, wenn wir den einen oder anderen Flecken Erde unbewirtschaftet ließen. Was allenfalls auch helfen könnte, ist, den Vögeln passende Unterkünfte zu organisieren, und artgerecht anzubringen. Einfach mal nach *Nistkästen* googeln...
Herzliche Grüße
Emil
Es hat sich in der Tag in den letzten Jahren durchgesetzt gezielt ganzjährig zu Füttern. Mit gezielt meine ich, an den Bedarf der Vögel, die man im Garten hat, zu denken. Meisen z.B. benötigen am Anfag der geschlüpften Brut viel tierisches Eiweiß, das Wissen die aber selbst, mit Größer werden der Lütten genügt auch pflanzliches Eiweiß und viel Fett, deshalb mögen sie besonders gern Sonnenblumenkerne und Erdnussbruch, beides wächst aber zur Zeit der ersten Brut noch nicht bei uns und am Ende der zweiten Brut in der Stadt auch kaum irgendwo Sonnenblumen.
Wie schon geschrieben, werden bei uns die Wildkräuter nie oder selten zur Fruchreife gebracht (ist ja auch Unkraut), so dass unsere reinen Körnerfresser kaum die nötigen Saaten finden, außer an Straßenrändern und da sind sie nicht besonders gesund.
Wild/Waldvogelfutter gibt es in den meisten Zoofachhandlungen eigendlich immer, wir hatten es jedenfalls ganzjährig, Erdnussbruch oder blanchierte halbe Nüsse auch. Blanchiert ist wichtig, da Erdnüsse oft mit Schimmelpilzen durchsetzt sind und das tötet/schädigt auch jeden Fall die Brut.
Dazu gehört aber auch das regelmäßige Reinigen der Futterstelle!!!!
Im Netz gibt es interessantes zu Futterpflanzen und deren Samen für Vögel.
Hallo liebe Diskussionsteilnehmer,
es ist hier sicher nicht der Platz Vogelfütterung im Detail zu beleuchten. Nur einige Anmerkungen hierzu von mir wegen einer, für mich in wenigen Stunden, bevorstehenden Reise. Es geht hier darum Unzulänglichkeiten im Naturschutz, hervorgerufen durch die memschenliche Gesellschaft, auszugleichen. Nicht jeder hat die Möglichkeit ein Biotop anzulegen oder gar Einfluss auf das Klima zu nehmen. Aber auch noch niemand hier hat bisher behauptet, dass für jede Vogelart Körner oder altes Brot das geeignete Futter sind. Also bitte, keine Pauschalurteile mit denen man versucht, unabänderliche Zustände von vor hundert und mehr Jahren wieder herzustellen und stattdessen die Hände in den Schoß zu legen. Arterhaltung und Vogelschutz beginnt am besten durch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse. Nochmal wiederholt sei die Empfehlung für den Ratgeber von Prof. Dr. Peter Berthold, einem weltweit anerkannten Ornithologen. (Euro 7,95)
Gruß
Hanspeter
Eigentlich habe ich ganau dieses gemeint. Wir haben selbst in unseren Parks und Rasenflächen eine Monokultur, die den Vögeln ihre Futtersamen je nach Saison nicht mehr zur Verfügung stellen kann, aus diesem Grunde müssen wir in geeigneter Weise zufüttern. Mein Hinweis auf das allwissende Netz in punkto Futterpflanzen, sollte nur verdeutlichen, was unsere Vögel alles fressen und nicht, dass nun jeder auf der kleinsten Fläche diese Pflanzen, selbst auf dem heimischen Balkon, wachsen lassen soll.
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